Rettungsassistent

Berufekategorie: Ernährung, Gesundheit, Pflege

Beruf: Rettungsassistent

:) Profil

#__ Als Rettungsassistent/in führen Sie am Notfallort bis zur Übernahme der Behandlung durch den Arzt lebensrettende Maßnahmen bei Notfallpatienten durch.

Während der praktischen und theoretischen Ausbildung lernt man z.B.:
- welche Störungen lebenswichtiger Körperfunktionen es gibt und wie man sie erkennt
- wie man Verletzte und Erkrankte beurteilt und was man bei medizinischen Notfällen unternehmen muss
- die Beförderung von Notfallpatienten
- was man bei einem Massenanfall von Verletzten und Kranken tun muss
- Verletzte und Erkrankte pflegerisch betreuen
- wie man Sterbende begleitet
- Organisation der Rettungsdienste
- Ablauf von Notfalleinsätzen und Krankentransporten
- Organisation des Gesundheitswesens
- Gesetze und Vorschriften

Man lernt die allgemeinen medizinischen und naturwissenschaftlichen Grundlagen des Rettungswesens kennen und beherrschen, und zwar in:
- Anatomie und Physiologie
- Fachphysik, Fachbiologie
- Arzneiformen/-mittel und ihre Verwendung
- Hygiene und Desinfektion

Bei dieser Ausbildung handelt es sich um eine bundesweit einheitlich geregelte Ausbildung an (Berufsfachschulen) für Rettungsassistenten.

:) Ausbildungsdauer
2 Jahre

:) Zugangsvoraussetzungen
in der Regel Hauptschulabschluss

:) Berufsinhalt
- Einsatzfähigkeit von Geräten, Materialien und Einsatzfahrzeugen herstellen
- Einsatzaufträge entgegennehmen und Transporte vorbereiten
- Patienten/Patientinnen zum Einsatzfahrzeug befördern
- Vitalfunktionen überwachen
- Medizinische Maßnahmen während des Transports durchführen
- Verlaufsdokumentationen auf Protokollen erstellen
- Säubern und gegebenenfalls Desinfizieren des Fahrzeugs
- Medikamentenbestände überprüfen
- Einsätze disponieren

:) Branchen
- Krankentransport- und Rettungsdienste
- Feuerwehr
- Flughafenbetriebe
- Industrieunternehmen aus allen Wirtschaftszweigen
- Großbetriebe mit Arbeitsplätzen (Chemiekonzerne etc.)

:) Perspektiven
Es wird ein wachsender Bedarf an gut ausgebildeten Fachkräfte in sozialen, pflegenden, beratenden und betreuenden Berufen erwartet.

 

 

 

 

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